Auf dem nördlichen Teil der Insel liegt das Naturschutzgebiet mit wertvollem Schärengartenwald, laubreichen Wäldern, natürlichen Feuchtgebieten und dem See Stormaren mit seiner Pflanzen- und Tierwelt. Die biologische Vielfalt in diesen Umgebungen soll bewahrt werden, und das Naturschutzgebiet soll für die Erholung zugänglich sein, ohne die Naturwerte zu gefährden.
Gisslingö liegt 8 km nordöstlich von Kapellskär und ist die östlichste der größeren Inseln im äußeren Schärengarten von Roslagen. Nur ein schmaler Sund trennt die Insel im Süden von Korsö, und die beiden Inseln wachsen langsam aber sicher zusammen.
Waxholmsbolaget bedient Gisslingö während des größten Teils des Jahres, außer wenn Eis liegt.
Kein Empfang. Naturschutzgebiet.
Auf einer Karte von 1697 sieht man ”Gäslingeöhn” und dass die Grenze zwischen den Kirchspielen Rådmansö und Vätö mitten über die Insel verlief. Während der russischen Verwüstungen im Jahr 1719 suchte die Bevölkerung der Inseln Tjockö und Tyvö Zuflucht auf der Burg von Gisslingö, einer bewaldeten Fangenkuppe, die von Mooren und Sümpfen umgeben ist. Die Insel gehörte ursprüglicch zum Gut Lidö, wurde aber 1899 von Carl-Erik Pettersson von Lidö freigekauft. Er hatte seit 1879 auf Gisslingö gelebt und seine ersten 20 Jahre als Kleinpächter (Torpare) verbracht, bevor er den Vätö-Teil der Insel kaufte.
Außer der Hofbebauung auf West-Gisslingö ist die Insel unbewohnt. Das Jedermannsrecht gilt im Naturschutzgebiet, was bedeutet, dass Sie höchstens zwei Tage hintereinander am selben Ort zelten dürfen.
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Stegkoordinaten: Breitengrad 59,7728 Längengrad 19,1543
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